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Das KZ Neuengamme

Wir haben in Hamburg das Konzentrationslager in Neuengamme besucht! Das war sehr interessant und abschreckend. Man hat gesehen wie die Menschen dort gefoltert wurden. Sie haben nur dünne Anziehsachen getragen, egal zu welcher Jahreszeit, also auch im Winter. Und uns wurde auch erklärt, welche Leute in so ein KZ gekommen sind. Also wenn sie halt Juden waren oder Menschen, die sich einfach gegen die Politik von Hitler gewehrt haben. Und dann noch die Prostituierten und die Behinderten galten als asozial, daraus hab ich auch gelernt was das bedeutet, also was hinter manchen Wörtern steckt. Noch bevor ich in Neuengamme war, da war das Wort "asozial" für mich, das wenn Leute sich nicht sozial verhalten haben.

Jeder in diesem KZ hat eine "Marke" bekommen und wurde so gekennzeichnet, das waren Dreiecke in besonderen Formen oder mit besonderen Zeichen. Die Zeichen wurden so angeordnet, dass die Juden ein Zeichen hatten, die Prostituierten usw. Dadurch wurden auch manche höher gestellt als andere, also waren z. B. einige der Gefangenen Aufseher und haben besseres Essen bekommen als die Arbeiter. Dadurch hat Hitler verhindert, dass sich die Gefangenen zusammenschließen und sich gegen ihn auflehnten.

Wir haben uns auch eine Halle angesehen, in der von den Wänden Plakate hingen, auf denen Daten standen und an den Daten standen die Leute, die gestorben sind. Die Daten waren in ungleichmäßigen Abständen angeordnet. Manchmal wurde aufgezeichnet, dass an jedem Tag wer gestorben ist und manchmal sind Abstände von Wochen. In den ersten Monaten waren es pro Tag nicht sehr viele die gestorben sind, aber in der Mitte wurden es immer mehr, zum Schluss wurden es dann aber wieder weniger. Das war so, weil am Anfang nur die Juden in dem KZ waren, danach kamen noch alle möglichen dazu und am Ende hat das dann wieder abgenommen und die Bedingungen waren auch anders.

Ich habe jetzt mehr Respekt davor, weil ich es sehr angsteinflössend finde, wie die Nazis mit diesen Leuten umgegangen sind, wie wenig sie zu essen bekommen haben. Und dass die da alle stolz drauf waren. Ich finde wir sollten dafür sorgen dass das nicht noch einmal passiert!! Also sollte diese Geschichte weiter erzählt werden, damit niemand den gleichen Fehler noch mal macht.

Lisa Marie Weigelt


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